Steuerberaterplattform
Steuerberaterplattform

Kostenfreie Live-Webinare zur Steuerberaterplattform und zum beSt

24.09.2022

Bald ist es so weit: Anfang kommenden Jahres startet die Steuerberaterplattform und mit ihr das besondere elektronische Steuerberaterpostfach (beSt). Um den Berufsstand bestmöglich vorzubereiten, bietet die Bundessteuerberaterkammer (BStBK) im November 2022 vier kostenfreie Live-Webinare zur Einführung der Steuerberaterplattform und des beSt an:

Donnerstag 10.11.2022 15:00 – 16:00 Uhr
Dienstag 15.11.2022 10:00 – 11:00 Uhr
Mittwoch 23.11.2022 10:00 – 11:00 Uhr
Freitag 25.11.2022 14:00 – 15:00 Uhr

Darüber hinaus wird es am Ende der Veranstaltungsreihe ein aufgezeichnetes Webinar geben, das dem Berufsstand frei zugänglich sein wird. Hier können sich alle Steuerberater nach ihrem eigenen Zeitplan informieren.

Referent ist Steuerberater Dipl.-Vw. Wolf Oberhauser, Vorstandsmitglied der StBK Nürnberg und Mitglied im BStBK-Ausschuss 81 "IT, Datenschutz, Künstliche Intelligenz im Steuerbereich" . Herr Oberhauser begleitet das Projekt „Steuerberaterplattform“ als Mitglied des Steuerungskreises von Beginn an.

Inhaltlich wird Herr Oberhauser u. a. auf folgende Punkte eingehen:

- Leitidee der Steuerberaterplattform
- Funktion und Nutzungsmöglichkeiten des beSt
- erster Bericht aus der Pilotphase
- Vorbereitungsmaßnahmen und Handlungsbedarf für den Berufsstand.

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Webinare Steuerberaterplattform (BStBK)

Vorbereitungsmaßnahmen für das beSt und die Steuerberaterplattform

15.07.2022

StBPlattform RGB150Um bestmöglich auf die Einrichtung und Nutzung der Steuerberaterplattform und den ersten Anwendungsfall des besonderen elektronischen Steuerberaterpostfaches (beSt) zum 01.01.2023 vorbereitet zu sein, können Sie schon jetzt einige Vorbereitungsmaßnahmen treffen.

So benötigen Sie unter anderem einen gültigen Personalausweis mit Online-Ausweisfunktion (Online-Ausweis). Prüfen Sie daher schon jetzt,

  • ist Ihr Ausweis auch zum 01.01.2023 noch gültig?
  • ist auf dem Online-Ausweis die eID-Funktion aktiviert?
  • liegt Ihnen die zugehörige PIN/PUK vor?

Für die Beantragung des Ausweises müssen zum Teil mehrere Wochen eingerechnet werden. Auch der Versand von neuen PIN/PUK-Daten kann längere Zeit in Anspruch nehmen.
Auf der Landingpage zur Steuerberaterplattform werden unter dem Stichwort VORBEREITUNGSMAßNAHMEN alle Punkte erläutert, die zur Einführung des verpflichtenden beSt und der Steuerberaterplattform benötigen werden.

  • Online-Ausweis mit eID-Funktion
  • Hardware für die Datenübermittlung (z.B. zertifizierter Kartenleser)
  • Software "Ausweisapp2"
  • Zur Anwendung der StB-Plattform: Fachsoftware mit integrierter Schnittstelle oder Basis-Client (PC und Internetzugang notwendig)

Ilu beSt Vorbereitung

Links

Besonderes elektronisches Steuerberaterpostfach (beSt) - was ist das?

24.09.2022

Im Zuge der Einführung der Steuerberaterplattform wird sukzessive das besondere elektronische Steuerberaterpostfach (beSt) eingeführt. Da uns wiederholt Anfragen von Mitgliedern erreichen, hier eine Zusammenfassung, worum es sich dabei handelt:

Das beSt stellt einen wesentlichen Teil der Steuerberaterplattform dar und gewährleistet Steuerberatern eine sichere, einheitliche und einfache elektronische Kommunikationsmöglichkeit sowohl untereinander als auch mit den Gerichten, den Behörden, der Finanzverwaltung, mit anderen Freien Berufen (z. B. Notare, Rechtsanwälte) und den Kammern.
Die besondere Stellung des Berufsträgers als Organ der Steuerrechtspflege wird damit auch bei der Nutzung von Online-Diensten oder beim Versenden von Nachrichten rechtssicher und für alle Partner erkennbar und nachvollziehbar nachgewiesen. Dies wird durch die Verknüpfung der persönlichen, digitalen Identität mit dem Berufsträgerattribut aus dem Berufsregister erreicht. Diese Identität ist gleichzeitig Basis für das beSt als auch für das Agieren im digitalen Umfeld, z. B. durch Nutzung von OZG-Diensten.

Für die Mitglieder der Steuerberaterkammern und der in das Berufsregister eingetragenen Berufsausübungsgesellschaften besteht ab dem 1. Januar 2023 nach § 86d Abs.6 StBerG eine gesetzliche geregelte Pflicht das beSt einzurichten und damit die passive Nutzungspflicht zu erfüllen. Die BStBK richtet über die Steuerberaterplattform für jedes eingetragene Kammermitglied ein beSt und für Steuerberatungs- und Berufsausübungsgesellschaften ein „Kanzleipostfach“ ein.

Warum reicht De-Mail nicht aus?
Steuerberater sind verpflichtet, Nachrichten mit Gerichten und Behörden auf einem sicheren Übermittlungsweg auszutauschen (§§ 174, 130a ZPO, 52a FGO). Da De-Mail nicht geeignet ist, die Berufsträgereigenschaft zu bestätigen, würden Steuerberater gegenüber den Gerichten auf einer Ebene mit Bürgern stehen, was der Rolle als Organ der Steuerrechtspflege nicht gerecht wird. De-Mail kann zudem nicht für die sichere Kommunikation mit anderen Steuerberatern, Anwälten und Notaren genutzt werden.

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 BStBK: Informationsseite zum Steuerberaterportal
 (mit Fragenkatalog, der unter anderem auch das beSt aufgreift)

Steuerberaterplattform: Digitale Unterschriftenmappe mit dem beSt - wie soll das gehen?

15.07.2022

Die Digitalisierung schreitet voran und ereilt auch die uns allen bekannte Unterschriftenmappe. Ab dem 1.1.2023 müssen Schriftsätze, Anträge und Erklärungen über das besondere elektronische Steuerberaterpostfach (beSt) an die Finanzgerichte verschickt werden.

Was heißt das konkret?
Der Nachrichtenversand aus dem beSt verlangt von Steuerberatern eine Authentifizierung. Diese erfolgt mittels Online-Ausweis, einem hochsicheren Identifizierungs- und Authentifizierungsmedium mit eID-Funktion. Damit wird sichergestellt, dass nur der Inhaber des beSt oder eine vertretungsberechtigte Person einer Berufsausübungsgesellschaft die Nachrichten versenden kann.

Das heisst jedoch nicht, dass ein Steuerberater den eigenen Online-Ausweis an einen Mitarbeiter weitergeben muss, damit die erforderliche Vorarbeit weiterhin effizient erledigt werden kann. Auch muss der Berufsträger diese Aufgaben nicht zwingend selbst erledigen. Im Vergleich zum Umgang mit der gegenwärtigen Unterschriftenmappe wird sich verhältnismäßig wenig ändern.

Wie ein Kanzleiprozess bei Einsatz einer digitalen Unterschriftenmappe beispielhaft aussehen könnte, schildert die Bundessteuerberaterkammer auf der Landingpage zur Steuerberaterplattform unter dem Stichwort "DIGITALE UNTERSCHRIFTENMAPPE".

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