Die Ausbildung

als Steuerfachangestellter

3 Jahre dauert die Ausbildung. Eine Verkürzung ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich.

Neben der Ausbildung in der Praxis besuchen die Auszubildenden an ein bis zwei Tagen in der Woche die Berufsschule. Ausbildungsinhalte sind nach der Ausbildungsordnung vor allem folgende Fachgebiete:
 

Steuerwesen

  • Abgabenordnung
  • Bewertungsgesetz
  • Umsatzsteuer
  • Einkommensteuer
  • Körperschaftsteuer
  • Gewerbesteuer

Rechnungswesen

  • Buchführungs- und
    Bilanzierungsvorschriften
  • Buchführungs- und Abschlusstechnik
  • Lohn- und Gehaltsabrechnung

Betriebswirtschaft

Wirtschaftsrecht

Ausbildungsvertrag online

Steuerfachangestellte/r

Die Daten für den Ausbildungsvertrag erfassen Sie ganz einfach online:

 Button OnlineAnsichtoText  AUSBILDUNGSVERTRAG ONLINE

Nach der Eingabe aller notwendigen Daten werden die Daten verschlüsselt an die Kammer übermittelt. Da für die Eintragung ins Ausbildungsverhältnis die Originalverträge benötigt werden, sind nach der Datenübermittlung der Ausbildungsvertrag und der Antrag auf Eintragung auszudrucken, mit den nötigen Unterschriften zu versehen und alles zusammen mit den erforderlichen Unterlagen per Post an die Steuerberaterkammer Nürnberg zu schicken.

Downloads (Merkblätter, Anträge...)

Ansprechpartner bei der Kammer

Unsere Ansprechpartner rund um die Ausbildung:

  • Ausbildung, Umschulung, Vertragswesen
    Frau Lohmann
    Tel. 0911/94626-19
    Gerne auch per Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!erreichbar

  • Prüfungswesen
    Frau Ruff
    Tel. 0911/94626-18
    Gerne auch per Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar

Vergütungssätze

für Auszubildende

Gemäß § 17 BBiG empfiehlt die Steuerberaterkammer folgende Vergütungssätze für
Auszubildende in dem Ausbildungsberuf "Steuerfachangestellte/r":         

1. Ausbildungsjahr: 900,00 Euro

2. Ausbildungsjahr: 1.000,00 Euro

3. Ausbildungsjahr: 1.100,00 Euro 

Angemessene Ausbildungsvergütung

nach § 10 Abs. 1 BBiG

Das Bundesarbeitsgericht hat sich in seinem Urteil vom 30.09.1998, Az: 5 AZR 690/97 mit der Frage
der Angemessenheit der Ausbildungsvergütung nach § 10 Abs. 1 BBiG auseinandergesetzt. Der Entscheidung lag die Klage einer ehemaligen Auszubildenden zur Anwaltsgehilfin gegen die sie ausbildenden Rechtsanwälte zugrunde. Die Parteien hatten im Ausbildungsvertrag wie üblich die Ausbildungsvergütung für die gesamte 3-jährige Ausbildungszeit mit jährlich steigenden Beträgen entsprechend der zu diesem Zeitpunkt gültigen Empfehlung der Rechtsanwaltskammer vereinbart.

Zum Ablauf des ersten Ausbildungsjahres erhöhte die Kammer jedoch die von ihr ausgesprochene Empfehlung derart, dass die ursprünglich vereinbarte Vergütung die Empfehlung um mehr als 20% unterschritt. Das Bundesarbeitsgericht sprach nunmehr der ehemaligen Auszubildenden den Unterschiedsbetrag zwischen der ihr gezahlten Vergütung und 80% der von der Rechtsanwaltskammer empfohlenen Ausbildungsvergütung für das 2. und 3. Ausbildungsjahr zu. Es begründete dies damit, dass in § 10 Abs. 1 BBiG der Ausbilder zur Zahlung einer angemessenen Ausbildungsvergütung verpflichtet werde.

Dies beziehe sich auf den gesamten Ausbildungszeitraum, sodass eine bei Beginn des Ausbildungsverhältnisses angemessene Vergütung während der Vertragslaufzeit unangemessen werden könne, wenn sie die von der Kammer gegebene, im Nachgang erhöhte Empfehlung um mehr als 20% unterschreitet.

Dies gilt dann, wenn die zuständige Kammer, die Erhöhung auch für laufende Ausbildungsverträge beschließt.

 

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